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Gulasch Rezept - Die ultimative Sammlung

Ob zu Nudeln, Spätzle oder als leckerer Eintopf – Gulasch ist ein echter Genuss und kommt sowohl bei Erwachsenen als auch bei den kleinen Feinschmeckern immer wieder gut an. Für Fleischliebhaber sind Gulasch-Rezepte genau das Richtige und können zu verschiedensten Beilagen kombiniert werden.

Welches Gulasch Rezept ist Ihr Favorit? Hier erfahren Sie alles, was Sie schon immer über Gulasch und Rezept fürs Gulasch wissen wollten und geben Ihnen dazu hilfreiche Tipps, damit das nächste Gulasch noch besser und der Genuss noch perfekter wird.

Inhaltsverzeichnis dieses Artikels

Geschichte und Herkunft des Gulasch
Tipps zur Zubereitung des Gulasch
Die ewige Frage: “Gulasch anbraten” oder “Gulasch kochen”
Rindfleisch, Schweinefleisch oder halb und halb
Klassisches Gulasch Rezept
Was ist das Szegediner Gulasch?
Original Szegediner Gulasch Rezept
Was ist das echt ungarische Gulasch?
Echtes ungarisches Gulasch Rezept
Veganes und Vegetarisches Gulasch-Rezept
Rezept für schnelles und einfaches Gulasch
Was ist für die Deutschen das beste & leckerste Gulasch Rezept?
Gulasch würzen: Welche Gewürze gehören rein?
Welche Beilage passt zu Gulasch?
Das Traumpaar: Gulasch mit Nudeln von Pastatelli
Variante: Gulasch mit Rotwein
Variante: Gulasch ohne Zwiebeln
Variante: Gulasch mit Champignons/ Pilzen

Geschichte und Herkunft des Gulasch

Für uns alle besteht kein Zweifel. Das klassische Gulasch – ob aus Rind oder Schwein – kommt aus Ungarn. Bereits im Mittelalter garten Hirten die Fleischstücke so lange über dem offenen Feuer, bis die ganze Flüssigkeit verschwunden war. Mit Wasser und anderen Zutaten angereichert entstand so ein kräftiger Fleischeintopf. Was in Ungarn allerdings als “Gulyás” bezeichnet wird, verstehen wir als Gulaschsuppe. Unser klassisches Gulasch hingegen entspricht vielmehr dem ungarischen Gericht “Pörkolt”, auch “Paprikás” genannt.

Gulasch ist dem Ursprung nach kein rein ungarisches Gericht, sondern kommt im ganzen Karpatenbecken (pannonische Region) vor, von wo es sich auf viele Länder der Welt verbreitet hat. Die heute als typisches Gulasch auf der ganzen Welt bekannte Zubereitung mit Rindfleisch, Zwiebeln und Gewürzpaprika entstand allerdings erst im 19. Jahrhundert, als ein Ungarisches Infanterie-Regiment in Wien aufgestellt wurde. Dieses so genannte “Wiener Gulasch” gilt heute überall als das typische Gulasch.

Tipps zur Zubereitung des Gulasch

Gulasch Zubereitung

Gulasch Zubereitung

Gulasch wird über einen langen Zeitraum, oft über mehrere Stunden, auf kleiner Flamme gegart. Dabei werden vor allem Fleischstücke von älteren Tieren verwendet, die meistens zu zäh sind, um sie als Braten oder gar zum Kurzbraten zu verwenden. Typische Fleischstücke für Gulasch sind bspw. Brust, Wade und ähnliche Fleischstücke mit viel Sehnen und Fett. Gulasch schmeckt am Besten, wenn es in größeren Mengen zubereitet wird. Dadurch wird die Soße besonders gehaltvoll. Durch die lange Garzeit und durch die dabei zerkochten Zwiebeln und die Gelatine des Fleisches wird die Soße des Gulasch sehr sämig und schmackhaft, daher wird Gulasch meistens mit Beilagen serviert, die die Soße besonders gut aufnehmen können, wie Brot, Kartoffeln oder Nudeln. Viele Kenner schwören darauf, dass Gulasch dann am besten schmeckt, wenn es über mehrere Tage immer wieder erhitzt wurde. Außerdem sagt ein Sprichwort, dass ein Gulasch drei Mal anbrennen muss: Einmal beim Anbraten von Fleisch und Zwiebeln, einmal beim eigentlichen Kochvorgang und noch einmal beim Wiederaufwärmen.

Das heute als klassisches Gulasch angesehene Wiener Gulasch wird folgendermaßen zubereitet: Man benötigt dazu die gleiche Volumenmenge an Zwiebelstreifen und nicht zu kleine Würfel aus Rindfleisch. Die Zwiebeln werden in Schmalz oder Butterschmalz goldbraun angedünstet. Anschließend wird das Fleisch zugegeben und ebenfalls ringsum angebraten. Der dabei austretende Fleischsaft wird nicht abgeschöpft, sondern wird verkocht, bis er vollständig verdampft ist und das Fleisch wieder zu brate anfängt. Dann wird nach Geschmack Paprikapulver edelsüß oder scharf über gestäubt und mit Gulaschgewürz (Knoblauch, Kümmel, Zitronenschale und Majoran; alles feingehackt) gewürzt. Dann mit Brühe oder einer Mischung aus Brühe und Rotwein angießen, bis das Fleisch gerade bedeckt ist. Auf kleiner Flamme mehrere Stunde leise köcheln lassen. Dabei zerkochen die Zwiebeln und binden zusammen mit der Gelatine aus dem Fleisch die Soße. Am Ende der Garzeit sollte das Fleisch so zart sein, dass es problemlos mit einem Löffel zerteilt werden kann. Traditionelle Beilage ist Brot, heute serviert man aber auch Salzkartoffeln, Knödel oder Nudeln dazu.

Die ewige Frage: “Gulasch anbraten” oder “Gulasch kochen”

Eine vieldiskutierte Frage zum Zubereiten von Gulasch ist, ob man das Fleisch vorher kräftig anbraten soll oder es einfach nur zum Kochen, oder besser zum Schmoren, in einen Topf gibt. Wer nicht auf die Röstaromen verzichten möchte, muss das Fleisch vorher in kleinen Portionen nacheinander anbraten. Dabei muss aber bedacht werden, dass dies Zeit kostet. Wer also wenig Zeit hat und eine große Portion Gulasch zubereiten will, der sollte auf das Anbraten verzichten.

Zum Anbraten von Gulasch benötigt man stark erhitzbares Öl oder Butterschmalz. Das Fleisch vorher schön mit Küchenpapier trocken tupfen. Umso trockener das Gulasch Fleisch ist, umso besser und schneller lässt es sich anbraten. Wichtig ist, dass man nicht zu viel Fleisch auf einmal in die Pfanne oder den Bräter gibt zum Anbraten. Das Gulasch fängt beim Anbraten an Wasser zu verlieren. Dieses verhindert das Anbraten und das Fleisch wird zäh, wenn zu viel Fleisch auf einmal in die Pfanne gegeben wird. Hier gilt die Regel, dass man aus einem Kilo Fleisch vier Portionen zum Anbraten macht. Beim Anbraten sollte man darauf achten, dass das Fleisch nicht zu schnell gewendet wird. Damit sollte man etwa zwei bis drei Minuten warten, denn nur dann können auch die Röstaromen entstehen.

Die Schmorzeiten für die Fleischsorten sind unterschiedlich. Am längsten dauert Rind, das benötigt gut zwei Stunden, das Schweinefleisch muss etwa 70 Minuten schmoren, Kalbfleisch 50 Minuten. Am schnellsten geht es mit dem Putenfleisch, das benötigt gerade mal 40 Minuten.

Rindfleisch, Schweinefleisch oder halb und halb

Schweinefleisch für Gulasch

Schweinefleisch für Gulasch

Das Wiener Gulasch, das heute als klassisches Gulasch gilt, ist ein Ragout aus Rind-, Kalb-, Schweine-, Lamm- oder auch Pferdefleisch. Gulasch schmeckt mit jedem Fleisch, weil dieses durch langes Schmoren schön mürbe wird. Beim Metzger wird Gulaschfleisch in der Regel bereits fertig geschnitten angeboten, so dass man nur noch zugreifen muss. Auf die Frage „welches Fleisch nehme ich fürs Gulasch” kann man also viele Antworten geben. Am besten einfach ganz nach persönlichem Geschmack auswählen. Das Fleisch kann auch am Stück gekauft werden und dann zuhause selbst geschnitten werden. Das Fleisch sollte aber immer gegen die Fleischfasern geschnitten werden. Die Gulasch Würfel sollten idealer Weise ca. 4 cm groß sein.

 

Rindfleisch für Gulasch

Rindfleisch für Gulasch

Man kann für Gulasch aber auch preiswertes Putenfleisch aus der Keule nehmen. Beim Schweinefleisch ist das Fleisch aus der Schulter am besten geeignet. Etwas teurer ist Rindfleisch aus der Schulter. Die teuerste Gulaschvariante ist die mit Kalbfleisch mit Nuss aus der Keule. Sehr beliebt ist auch das Gulasch mit Wildfleisch, wozu man aber allerdings etwas Routine beim Kochen braucht. Geschmacklich ist Rindfleisch und Schweinefleisch kräftiger vom Geschmack. Schweinefleisch und Rindfleisch lassen sich bei Gulasch auch kombinieren, was sehr viele bevorzugen.

Klassisches Gulasch Rezept

Zum klassischen Gulasch verwendet man am besten Rindfleisch. Rindergulasch ist ein Klassiker, der mit seinem wärmenden Aroma vor allem im Herbst und Winter Hochsaison hat. Für das Original Gulasch sind vor allem die durchwachsenen Stücke, wie Hals, Nacken und Schulter besonders geeignet, weil sie saftig sind und sehr aromatisch schmecken.

Wir haben hier einmal ein Rezept Gulasch klassisch herausgesucht, welches besonders beliebt ist.

Folgende Zutaten braucht man für vier Portionen:

  • 1 kg Rindfleisch
  • 500 gr Zwiebeln
  • 30 gr Butterschmalz
  • 3 EL Tomatenmark
  • 2 EL Edelsüß-Paprikapulver
  • 4 Stiele Thymian
  • 1 Stiel Rosmarin
  • 600 ml Rinderfond
  • 125 ml saure Sahne
  • 3 EL Mehl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

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Das Rindfleisch mit kaltem Wasser waschen, trocken tupfen und in etwa 4 cm große Stücke schneiden. Dann die Zwiebeln schälen und klein hacken. Thymian und Rosmarin waschen und trocken schütteln oder gut abtropfen lassen. Anschließend die Blätter von den Stielen zupfen und fein hacken.
Das Butterschmalz in einem ausreichend großen Bräter oder Topf erhitzen. Danach das Rindfleisch portionsweise von allen Seiten anbraten aus dem Bräter nehmen und beiseite stellen.
Anschließend die gewürfelten Zwiebeln im Fleischtopf glasig andünsten. Das angebratene Rindfleisch in den Bräter zurückgeben und das Paprikapulver und Tomatenmark untermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend etwa drei Minuten weiter braten und mit 600 ml Rinderbrühe ablöschen. Kurz aufkochen lassen und dann die Hitze reduzieren und bei niedriger Hitze für ca. 90 Minuten im geschlossenen Topf schmoren lassen.
Saure Sahne und Mehl in einer kleinen Schüssel gut miteinander verrühren und in das Rindergulasch gießen. 10 Minuten bei geringer Hitze weiter kochen lassen.

Was ist das Szegediner Gulasch?

Original Szegediner Gulasch

Original Szegediner Gulasch

Einer der bekanntesten Vertreter der klassischen ungarischen Gerichte ist das Szegediner Gulasch. Diese spezielle Ausführung des ungarischen Gulasch besitzt nicht nur einen kräftigen und hervorragenden Geschmack, sondern auch einen nicht allzu hohen Schwierigkeitsgrad bei der Zubereitung. In den Nachbarländern Ungarns stehen verschiedenste Variationen zur Verfügung, doch auch in anderen Ländern Europas ist das schmackhafte Gulasch mit Sauerkraut bekannt.

Bei der Namensgebung des Szegediner Gulasch ist wie bei vielen ungarischen Gerichten falsch übersetzt worden. Die Originalbezeichnung “Székelykáposzta” kann aus dem Ungarischen als Székelykraut übersetzt werden. Dieser Name war vielen Menschen im deutschsprachigen Raum zu kompliziert, jedoch musste für das immer beliebter werdende Gericht ein passender Name gefunden werden. Deshalb wurde beschlossen den Namen Szegediner Gulasch einzuführen, der eine Kombination aus der Stadt Szeged und dem allgemeinen Gulasch darstellte. Das Szeged nichts mit dem Gericht zu tun hat und der originale Name auch kein Gulasch beinhaltet war schon bald vergessen, immerhin schmeckte es trotz des unterschiedlichen Namens äußerst gut.

Original Szegediner Gulasch Rezept

Für die Zubereitung eines Szegediner Gulasch Original ist die Zeit der wichtigste Aspekt. Normalerweise sollte man für die Zeit von der Vorbereitung bis zum Servieren mindestens zwei Stunden einrechnen. Am besten werden die Zutaten wie im folgenden Rezept Szegediner Gulasch beschrieben vorbereitet und in die Küche gestellt. Als Beilage empfehlen wir für dieses klassische Gericht der ungarischen Küche Knoblauch-Nudeln oder Tomaten-Paprika-Nudeln von Pastatelli.

Folgende Zutaten braucht man für vier Portionen:

  • 500 gr Schweinefleisch (am besten Schulterfleisch)
  • 500 gr Schweinsstelzen mit Knochen (ungefähr 3 Scheiben)
  • 300 gr klein gewürfelter Schinkenspeck (1/2 Zentimeter große Würfel)
  • 1 kg gut abgetropftes Sauerkraut
  • 3 in kleine Würfel geschnittene Zwiebeln (1/2 Zentimeter große Würfel)
  • 6 Esslöffel Sonnenblumenöl
  • 1 Teelöffel rotes Paprikapulver
  • 3 in Würfel geschnittene grüne Spitzpaprika (1/2 Zentimeter große Würfel)
  • 4 in Würfel geschnittene Tomaten ohne Haut (1/2 Zentimeter große Würfel)
  • Salz
  • 1 gepresste Knoblauchzehe
  • ein wenig gemahlener Kümmel
  • 1 Lorbeerblatt
  • ein wenig gemahlener Pfeffer
  • 250 ml Sauerrahm
  • Petersilie zum Garnieren
  • 250 gr. Pastatelli Tomaten-Paprika-Nudeln oder Knoblauch-Nudeln

Zubereitung:

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Im ersten Schritt wird das Pörkölt oder Gulasch zubereitet. Hierfür wird das Schulterfleisch in 2-3 Zentimeter große Würfel geschnitten. Das Fleisch der Schweinsstelze wird von den Knochen und der Schwarte befreit und ebenfalls in Würfel geschnitten.
Als nächstes wird das Sonnenblumenöl in eine große Pfanne gegeben und erhitzt. Unter großer Hitze werden nun die Fleischwürfel samt Knochen und Schwarte kurz angebraten, aber nicht länger als eine gute Minute.
Nachdem die Inhalte der Pfanne angebraten wurden, werden sie in ein Gefäß gegeben.
In die noch heiße Pfanne werden nun die Speckwürfel hinzugegeben und nach einigen Sekunden werden auch die Zwiebelwürfel hinzugefügt und glasig angebraten.
Nun wird die Pfanne vom Herd genommen und es werden zuerst das Paprikapulver und dann die Tomatenwürfel dazugegeben. Wenn das Pulver auf dem heißen Herd hinzugefügt wird, dann wird es bitter.
Als nächstes wird die Pfanne wieder auf den Herd gegeben und je nach belieben werden Salz, Pfeffer, gepresster Knoblauch und Kümmel hinzugefügt (Traditionell wird beim Original Szegediner Gulasch nicht zu wenig gewürzt)
Das ganze wird nun bei stark reduzierter Hitze in der Pfanne nochmals geschmort. Das ganz soll nun nur noch leicht köcheln. Nach ungefähr 5-10 Minuten entsteht ein Saft ohne Wasserzugabe, zu dem die Paprikawürfel dazugegeben werden. Nach weiteren 5-10 Minuten sind auch die Paprikawürfel fertig.
Sobald die Zutaten zu einer Sauce geworden sind, wird das gesamte Fleisch samt Knochen und Schwarten hinzugefügt. Falls die Sauce zu viel Flüssigkeit verloren hat, kann maximal 100 ml Wasser dazugegeben werden.
Die Hitze des Herdes wird auf niedrig eingestellt und die Inhalte der Pfanne werden für ungefähr 45 Minuten zugedeckt geschmort. Nachdem die Zeit verstrichen ist, werden die Knochen und die Schwarten aus dem Essen entfernt.
Als letzten Schritt wird das Sauerkraut und das Lorbeerblatt hinzugefügt und das Gericht wird bei weiterhin niedriger Hitze für 30 Minuten geschmort, wobei der Topf wieder zugedeckt ist. Anschließend ist das Gericht servierfertig und nach dem Aufteilen der Portionen kommt etwas Sauerrahm und die Petersilie auf die Spitze des Original Szegediner Gulasch.
Zu diesem Szegediner Gulasch Original Rezept werden als Zutaten am besten die Pastatelli Tomaten-Paprika-Nudeln oder die Pastatelli Knoblauch-Nudeln gereicht. Die Nudeln einfach kurz vor dem Schmorende des Szegediner Gulaschs bissfest kochen. Zu diesem ungarischen Klassiker passen die Nudeln von Pastatelli einfach genial.

Was ist das echt ungarische Gulasch?

Ungarische Tradition

Ungarische Tradition

Wohl kaum ein Gericht wird so mit der ungarischen Küche assoziiert wie das Gulasch. Für viele ist Gulasch das typisch ungarische Gericht. Dabei ist das, was hierzulande als Gulasch, oder auch Goulasch, Gulyas, Gollasch oder Gujasch bezeichnet wird, gar nicht identisch mit dem, was in Ungarn als Gulyás bezeichnet wird. Das ungarische Gulyás, von dem das deutsche Wort Gulasch abstammt, ist in Ungarn eigentlich eine Suppe mit verschiedenen Einlagen.

Das echte ungarische Gulasch entspricht also mehr dem in Ungarn Pörkölt genannten Gerichtes. Pörkölt hat die gleichen Zutaten wie Gulyás, es wird aber mehr eingekocht und erhält somit eine dickere Konsistenz. Deshalb muss man festhalten, dass das heutige ungarische Pörkölt weitgehend dem Gericht entspricht, das außerhalb Ungarns als Gulasch bezeichnet wird.

Echtes ungarisches Gulasch Rezept

Original Ungarisches Gulasch ist eine Köstlichkeit für jung und alt. Das schmeckt zwar immer, ist aber ein ideales Gericht für die eher kältere Jahreszeit. Im Winter, wenn die kalten Tage Oberhand haben, gibt es kaum etwas Besseres als ein warmes Gericht, das einem von innen so richtig einheizt. Original Ungarisches Gulasch ist dafür genau das Richtige.

Für das Rezept ungarisches Gulasch braucht man für vier bis sechs Portionen folgende Zutaten:

  • 1 kg Rindfleisch
  • 40 gr Butter- oder Schweineschmalz
  • 300 gr Zwiebeln
  • 2-3 Zehen Knoblauch
  • 3 rote Paprika
  • 5 EL Tomatenmark
  • 2-3 Lorbeerblätter
  • 2 Tl edelsüßes Paprikapulver
  • 2 Tl scharfes Paprikapulver
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken
  • 2 EL Crème fraîche
  • als Beilage empfehlen wir Pastatelli Tomaten-Paprika-Nudeln

Zubereitung des Rezepts echtes ungarisches Gulasch:

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Als Erstes das Fleisch in Würfel schneiden, pfeffern und im erhitzten Schmalz scharf anbraten. Dann die Zwiebeln und den Knoblauch hacken und zum Fleisch geben. Alles unter Rühren ungefähr 5-7 Minuten scharf anbraten, dann mit edelsüßem und scharfem Paprikapulver und Salz würzen und die Lorbeerblätter hinzufügen. Anschließend 6 EL Tomatenmark mit 200 ml kochendem Wasser in einer Tasse verrühren und dann 200 ml dazugießen. Die Flüssigkeit in den Topf zum Fleisch geben und bei zugedecktem Deckel ca. 2 Stunden leicht köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Paprikaschoten würfeln und dann die letzten 20 bis 25 Minuten zusammen mit dem Fleisch schmoren lassen.Zum Schluss noch ein wenig Crème fraîche dazugeben, gut verrühren und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Pastatelli Tomaten-Paprika-Nudeln bissfest kochen und dann gemeinsam mit dem Original klassischen ungarischen Gulasch heiß servieren.

Veganes und Vegetarisches Gulasch-Rezept

Tofu Gulasch vegan & vegetarisch

Tofu Gulasch vegan & vegetarisch

Wie ja nun schon in einigen Artikeln hier in diesem Beitrag zu lesen war, gehört das Gulasch mit seinen vielfältigen Zubereitungsformen zu den absoluten Lieblingsgerichten in unserem Land. Doch es gibt auch Menschen, die einfach kein Fleisch mögen und dies ablehnen. Doch deshalb auf das leckere klassische Gulasch verzichten? Nein, das muss wirklich nicht sein. Hier kommt für alle Vegetarier und Veganer ein tolles Gulaschrezept so ganz ohne Fleisch.

Zutaten für 4 bis 6 Portionen des Veganen Gulasch:

  • 300 gr große Sojawürfel
  • 1 Liter Brühe (aus gekörnter Brühe oder selbstgekocht)
  • 400 gr Paprika
  • 200 gr Tomaten
  • 3 EL Sojasauce
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 Glas trockener Rotwein
  • 6 große eingelegte Gurken
  • eine Zwiebel
  • 50 ml Gurkensud
  • eine Chili
  • etwas Öl
  • eventuell Salz und Pfeffer
  • als Beilage empfehlen wir Pastatelli Tomaten-Paprika-Nudeln

Zubereitung des Veganen Gulasch:

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Die Sojabrocken in der kochenden Brühe 10 Minuten garen. Inzwischen das Gemüse würfeln (Tomaten entkernen) und beiseite stellen.
Die Sojawürfel abschütten, die Brühe auffangen und alles ein wenig abkühlen lassen. Dann die Würfel gut ausdrücken. Sie sollten so trocken wie möglich sein. Am besten lässt man die Würfel dafür im Sieb und drückt mit dem Boden eines Kochtopfes darauf. So lässt sich das meiste Wasser entfernen.
Dann Öl in einer beschichteten tiefen Pfanne erhitzen und die Sojawürfel darin 5 Minuten scharf anbraten. Die Zwiebeln hinzufügen und bei mittlerer Temperatur glasig anschwitzen.
Das Tomatenmark hinzugeben und kurz anrösten. Dabei ist zu beachten, dass das Tomatenmark zwar bräunlich werden soll, aber nicht dunkelbraun, da es dann leicht bitter schmeckt. Danach mit der Brühe ablöschen und die restlichen Zutaten bis auf die Gurken hinzugeben und 25 Minuten bei geschlossenem Deckel leicht köcheln lassen. Die Gurken würfeln und 5 Minuten vor Ende der Garzeit zum Gulasch geben. Zum Schluss noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu Kartoffeln, Brot oder Pastatelli Nudeln servieren. Besonders gut als Beilage passen hier die Pastatelli Tomaten-Paprika-Nudeln dazu.

Rezept für schnelles und einfaches Gulasch

Das klassische Gulasch ist ein Gericht, für dessen Zubereitung man einige Zeit braucht. Wer nicht so viel Zeit zur Verfügung hat, aber dennoch ein leckeres Gulasch kochen möchte, den könnte dieses Rezept hier interessieren. Mit diesem Rezept kann ein einfaches Gulasch auf schnelle Art und Weise zubereitet werden. Schmecken tut es ganz bestimmt. Hier erfahren Sie, wie das Gulasch schnell und einfach gemacht werden kann.

Zutaten für schnelles und einfaches Gulasch (4 Portionen):

  • 300 gr Rinderlende oder Lammlende
  • 2 EL kaltgepresstes Sonnenblumenöl
  • 1 Zwiebel
  • 5 vollreife Tomaten
  • 2 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL Meersalz
  • ½ TL Cayennepfeffer
  • 3 EL süße Sahne
  • 250 gr. Pastatelli Tomaten-Paprika-Nudeln oder Knoblauch-Nudeln

Zubereitung:

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Zunächst die Lende kurz waschen, trocken tupfen und das Fleisch in kleine Würfel (ca. 1,5 x 1,5 cm) schneiden. Nun das Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch kurz darin anbraten. Es soll außen gebräunt, innen noch rosig sein. Dann die Fleischwürfel aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Anschließend die Tomaten kreuzweise einritzen, kurz in kochendem Wasser überbrühen, enthäuten, von den Stielansätzen befreien und in kleine Würfel schneiden. Danach die Zwiebel schälen, halbieren, quer in dünne Scheiben schneiden, in dem restlichen Bratfett anbraten und die Tomatenwürfel sowie etwa 150 ml Wasser hinzufügen.

Das Ganze umrühren, mit den Würzzutaten abschmecken und etwa 5 Minuten köcheln lassen. Dann die Fleischstücke dazu geben , alles kurz erhitzen und mit der Sahne verfeinern.

250 gr. Pastatelli Tomaten-Paprika-Nudeln oder Knoblauch-Nudeln  kochen und zusammen mit dem schnellen und einfachen Gulasch servieren.

Was ist für die Deutschen das beste & leckerste Gulasch Rezept?

Gulasch gehört Landauf und Landab zu den wohl beliebtesten Gerichten in Deutschland. Das ist unbestritten. Doch ein Gericht, das so verbreitet ist wie Gulasch, bleibt nicht lange, wie ursprünglich gedacht. Mittlerweile gibt es daher zahlreiche Rezept-Varianten. Und die wiederum unterscheiden sich sehr wohl auch in ihrer Beliebtheit innerhalb des Landes.

In den westlichen Landesteilen steht das klassische ungarische Gulasch, auch als Wiener Gulasch bezeichnet, ganz oben in der Beliebtheitsskala. Anders sieht es in den östlichen Bundesländern aus. Hier steht eine Gulaschvariante weit oben und zwar das Wurstgulasch. Dieses Gulasch-Rezept stammt aus Ostdeutschland und wird mit Jagdwurst statt Gulaschfleisch gekocht. Tomatenmark und Ketchup machen das Arme-Leute-Essen perfekt. Im Osten gab es schließlich früher keine große Lebensmittel-Auswahl – da galt es zu improvisieren. Um die Beilage wird daher ebenfalls kein Tamtam gemacht: Es gibt einfach Nudeln, aber die sind in anderen Teilen des Landes genauso beliebt.

Perfekt zu der Vielzahl von Gulaschrezepten, egal ob als klassisches Rindergulasch oder auch das klassische Wurstgulasch, passen die Gewürznudeln von Pastatelli. Hier gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Gewürzkombinationen, die je nach Zubereitung perfekt zum Gulasch passen.

Gulasch würzen: Welche Gewürze gehören rein?

Gulasch stammt ja bekanntermaßen aus Ungarn und ist eigentlich eine Art Eintopf. Das was international “Gulasch” (oder auch Goulasch, Gollasch oder Gujasch) genannt wird, heißt in Ungarn Paprikás oder Pörkölt. Damit sind wir auch schon bei einer der wichtigsten Zutaten, wenn es darum geht, mit was man Gulasch würzen sollte. Paprika darf hier natürlich auf keinen Fall fehlen.

Doch allein mit Paprika ist es nicht getan. Gewürze für Gulasch bestehen nicht nur aus Paprika sondern es werden noch viele andere Gewürze verwendet. Hier kommen wir wieder zum typisch pannonischen Gericht, wie schon unter Geschichte und Herkunft beschrieben. Deshalb werden für das klassische Gulasch auch die klassischen pannonischen Gewürze verwendet. Dies sind Salz, Pfeffer, Paprika, Knoblauch, Majoran, Kümmel und Lorbeerblätter.

Welche Beilage passt zu Gulasch?

In Wien, wo man zum klassischen Gulasch Wiener Gulasch sagt, wird traditionell zum Original Ungarischen Gulasch etwas Brot oder Baguette serviert. In Deutschland sind vielfältige Beilagen beliebt. Dazu gehören Kartoffeln, Nudeln, Spätzle oder Knödel. Dies passt alles hervorragend zu Gulasch. Natürlich ist die Wahl der Beilagen aber auch immer etwas von der Art der Gulaschzubereitung abhängig. Je nach Zutaten können auch Reis oder gebratene Polenta mit dem Fleischgericht harmonieren. Wenn Sie von der deftigen Richtung abweichen und eine leichtere Gulaschvariante mit Pute reichen, wählt man am besten auch leichtere Beilagen.

Das Traumpaar: Gulasch mit Nudeln von Pastatelli

Wir aber empfehlen hier zum Gulasch, egal zu welcher Zubereitungsform, unsere Pastatelli Gewürznudeln. Ideal passen natürlich die Pastatelli Tomaten-Paprika-Nudeln. Aber auch die die Pastatelli Knoblauch-Nudeln. Für die leichtere Form des Gulasch mit Pute machen sich aber auch ganz hervorragend die Pastatelli Rosmarin-Nudeln oder wenn dem Gulasch als Zutat Pilze beigegeben werden die Pastatelli Waldpilz-Nudeln. Für ein besonderes Geschmackserlebnis beim Klassischen Gulasch mit Wild sorgen als Beilage die Bärlauch-Waldpilz-Nudeln. Einfach mal die verschiedenen Kombination ausprobieren und schnell feststellen, dass Gulasch, egal ob klassisch oder mit einer anderen Art zubereitet, zusammen mit den Pastatelli Gewürznudeln ein wahres Traumpaar ist.

Variante: Gulasch mit Rotwein

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Wer mal etwas Abwechslung bei der Zubereitung von klassischem Gulasch haben möchte, der kann sein Gulasch auch mit Rotwein zubereiten. Bei diesem Gericht wird aber empfohlen, dass es schon am Vortag gemacht wird, denn dann schmeckt es am nächsten Tag noch besser.

Von den Zutaten ändert sich nicht viel gegenüber dem oben bereits beschriebenen Rezept Klassisches Gulasch. Verfeinert wird eben nur noch mit Rotwein.

Die Zubereitung für das Gulasch mit Rotwein ist analog zum <a href=”#gulasch-klassisch-rezept”>Rezept Klassisches Gulasch</a>.
Es ändert sich nur bei der Zugabe die Zugabe der Flüssigkeit. Bei diesem Rezept werden 250 ml trockener Rotwein und dafür nur 400 ml Rinderfond beigefügt. Durch den Rotwein bekommt das klassische Gulasch einen noch kräftigeren Geschmack und eine intensivere Note.

Natürlich passen auch hier einige von unseren Pastatelli Gewürznudeln. Wir empfehlen hier wieder unsere Tomaten-Paprika-Nudeln, unsere Knoblauch-Nudeln oder als tolle Kombination mit dem Rotwein die Bärlauch-Waldpilz-Nudeln oder die Waldpilz-Nudeln.

Variante: Gulasch ohne Zwiebeln

Original ungarisches Gulasch ohne Zwiebeln ist kaum vorstellbar. Doch es gibt auch Leute, die einfach keine Zwiebeln mögen. Müssen die deshalb auch das köstliche ungarische Gulasch verzichten? Nein bestimmt nicht. Die Zwiebel können einfach weggelassen werden und dafür gibt man einfach zwei Paprikas mehr zum Gulasch. Für diese Variante vom Original ungarischen Gulasch ohne Zwiebeln braucht man folgende Zutaten:

  • 1 kg Rindfleisch
  • 40 gr Butter- oder Schweineschmalz
  • 2-3 Zehen Knoblauch
  • 5 rote Paprika
  • 5 EL Tomatenmark
  • 2-3 Lorbeerblätter
  • 2 Tl edelsüßes Paprikapulver
  • 2 Tl scharfes Paprikapulver
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken
  • 2 EL Crème fraîche

Von der Zubereitung ist alles genauso wie im Rezept Ungarisches Gulasch beschrieben.

Wir empfehlen hier wieder als ideale Beilage unsere Tomaten-Paprika-Nudeln oder unsere Knoblauch-Nudeln.

Variante: Gulasch mit Champignons/ Pilzen

Das klassische Gulasch, auch Wiener Gulasch genannt, ist ja ein echter Klassiker und nicht nur aus deutschen Küchen nicht mehr wegzudenken. Doch es muss nicht immer nur das gleiche Rezept sein. Man kann diesen Klassiker auch mal anders genießen, zum Beispiel darin, dass man Champignons oder andere leckere Pilze zum Gulasch gibt. Und um dem ganzen dann noch das Sahnehäubchen aufzusetzen, nimmt man statt Rindfleisch einfach Wildfleisch wie etwa vom Hirsch.

Für diese Variante vom klassischen Gulasch braucht man für 4-6 Portionen folgende Zutaten:

  • 1 kg Hirschgulasch
  • 200 gr Schalotten
  • 250 gr Champignons oder andere Pilze
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 3 EL Öl
  • 4 Wacholderbeeren
  • 2 EL Tomatenmark
  • Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 500 ml Gemüsebrühe, instant
  • 400 ml Wildfond
  • 250 ml Rotwein, trocken
  • 250 gr Möhren
  • 200 gr Schlagsahne
  • 3 EL Konfitüre (Preiselbeerkonfitüre)
  • 2 EL dunklen Saucenbinder
  • 1 Prise Zucker

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Das Fleisch waschen und trocken tupfen. Die Schalotten schälen. Die Champignons halbieren. Die Lorbeerblätter waschen, den Rosmarin abzupfen.

Das Öl im Schmortopf erhitzen und das Fleisch darin kräftig anbraten. Schalotten, Lorbeer, Rosmarin, Wacholder und Champignons zugeben und mit anbraten. Das Tomatenmark untermengen, mit Salz und Pfeffer würzen. Anschwitzen, mit Brühe, Fond und Rotwein ablöschen. Aufkochen und bei mittlerer Hitze 90 Minuten schmoren lassen.

Die Möhren in feine Scheiben schneiden. 15 Minuten vor Ende der Schmorzeit zum Gulasch geben und bis zum Ende mit garen lassen. Sahne und Preiselbeeren zum Gulasch geben, unterrühren und aufkochen lassen. Dunklen Soßenbinder einrühren, nochmals aufkochen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Als Beilage empfehlen wir hier zu diesem Gericht die Pastatelli Bärlauch-Waldpilz-Nudeln oder die Pastatelli Waldpilz-Nudeln.



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